Glücksspiel-Survey 2025: Problematisches Glücksspiel sinkt leicht, doch Online-Slots und Daytrading bergen hohe Risiken
Ulrich Krause · May 8, 2026

Glücksspiel-Survey 2025: Problematisches Glücksspiel sinkt leicht, doch Online-Slots und Daytrading bergen hohe Risiken

Die Kernbotschaft des neuen Surveys
Der Glücksspiel-Survey 2025, den das ISD Hamburg gemeinsam mit der Universität Bremen durchgeführt hat, liefert frische Daten zu Verhaltensmustern im deutschen Glücksspielbereich; die Studie, die Erwachsene im Alter von 18 bis 70 Jahren umfasst, zeigt einen leichten Rückgang der Rate an problematischem Glücksspiel auf 2,2 Prozent, verglichen mit 2,4 Prozent im Jahr 2023, was auf stabilisierende Effekte im Markt hindeutet, obwohl bestimmte Segmente weiterhin alarmierende Werte aufweisen. Interessant ist, dass die höchsten Risiken bei den Jüngsten liegen, wo 18- bis 25-Jährige mit 4,6 Prozent die Spitzenposition einnehmen; Forscher beobachten hier, wie digitale Plattformen und schnelle Zugänge das Verhalten beeinflussen, während ältere Gruppen seltener betroffen sind.
Und doch, die Zahlen malen kein einheitliches Bild, denn während klassische Formen wie Lotterien nach wie vor dominieren, tauchen neue Bedrohungen auf, die an Suchtmuster erinnern; Daytrading etwa, das in 12,1 Prozent der regelmäßigen Teilnehmer suchtähnliche Züge zeigt, rückt verstärkt ins Visier der Experten, die Parallelen zu herkömmlichem Glücksspiel ziehen. Das Ganze spielt sich ab im Kontext eines legalen Marktes, der 14,4 Milliarden Euro Bruttospielertrag generiert hat, während der Schwarzmarkt auf schätzungsweise 3 bis 6 Milliarden Euro geschätzt wird – eine Schere, die Beobachter als Herausforderung für Regulierer sehen.
Teilnahmeraten und beliebteste Spieleformen
Lotterien wie LOTTO 6aus49 bleiben die unangefochtene Nummer eins, mit 18,3 Prozent Beteiligung unter den Erwachsenen; solche traditionellen Formen ziehen ein breites Publikum an, weil sie einfach zugänglich sind und seltener zu Abhängigkeiten führen, wie Daten aus der Studie enthüllen. Aber hier kommt's: Online-Slots überholen fast alles mit ihrer hohen Problemlast von 32,5 Prozent, wo Spieler in riskante Schleifen geraten, da Algorithmen und schnelle Runden den Reiz verstärken; Live-Sportwetten folgen mit 27,0 Prozent, besonders bei Events wie Fußballspielen, wo Echtzeit-Entscheidungen den Adrenalinkick pushen.
Experts haben beobachtet, dass diese digitalen Varianten, die über Apps und Websites laufen, die Teilnahmeschwelle senken; 18- bis 25-Jährige greifen hier besonders häufig zu, was die alterspezifische Risikorate von 4,6 Prozent erklärt, während über 50-Jährige bei unter 1,5 Prozent landen. Und was die Gesamtbeteiligung angeht, so liegt sie stabil bei rund 50 Prozent der Befragten, die mindestens einmal im Jahr zocken – ein Wert, der sich seit Jahren einpendelt.
Take one case from the data: Regelmäßige Online-Casino-Nutzer zeigen in 15 Prozent der Fälle Kontrollverluste, was die Notwendigkeit neuer Präventionsmaßnahmen unterstreicht; das ist wo der Rubber die Straße trifft, denn ohne Eingriffe könnten diese Trends kippen.

Daytrading als neues Suchtrisiko
Was besonders auffällt, ist der Einzug von Daytrading in die Risikolandschaft; 12,1 Prozent der regelmäßigen Trader weisen Muster auf, die an Glücksspielsucht erinnern – häufiges Checken von Kursen, emotionale Entscheidungen, Verluste jagen –, wie die Studie detailliert beschreibt. Forscher vom ISD Hamburg betonen, dass Plattformen wie Trade-Apps mit Hebelprodukten ähnliche Mechanismen nutzen wie Online-Slots, nämlich schnelle Gewinne und Verlustrisiken, die Dopamin-Schübe auslösen; unter 18- bis 25-Jährigen liegt die Quote hier bei über 20 Prozent, was den Übergang von Gaming zu Trading erklärt.
Und das im Mai 2026, wo erste Regulierungsdebatten anrollen, da Behörden diese Grauzone angehen wollen; die Survey-Daten dienen als Grundlage, um Grenzen zu ziehen, etwa durch Altersverifikation oder Warnhinweise. Interessant, wie Fintech und Glücksspiel verschwimmen – eine Entwicklung, die Beobachter seit Jahren prophezeien, jetzt aber Zahlen hat.
People who've studied such shifts note, dass Bildung hier key ist; Workshops und Apps zur Selbstkontrolle könnten helfen, bevor es eskaliert, besonders da Daytrader oft jung und tech-affin sind.
Marktentwicklung: Legal vs. Schwarzmarkt
Der legale Sektor boomt mit 14,4 Milliarden Euro Bruttospielertrag, getrieben von staatlichen Lotterien und lizenzierten Online-Anbietern; das sind 8 Prozent mehr als 2023, was auf strengere Regulierungen zurückgeht, die seit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 greifen. Aber here's the thing: Der Schwarzmarkt schrumpft nicht, sondern wird auf 3 bis 6 Milliarden Euro beziffert, oft über VPNs und ausländische Server, wo deutsche Spieler illegale Slots oder Wetten platzieren.
Die Studie hebt hervor, dass Schwarzmarkt-Nutzer ein höheres Suchtrisiko tragen – bis zu 40 Prozent in manchen Segmenten –, weil keine Schutzmechanismen wie Einzahlungslimits oder Selbstausschlüsse existieren; Regulierer wie die GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) reagieren nun mit IP-Blockaden und Kooperationen, doch die Schätzung bleibt unsicher, da Umfragen nur Schätzwerte liefern.
So turns out, der legale Markt profitiert von Steuern und Prävention, während der Schattenbereich Lücken füllt – ein Katz-und-Maus-Spiel, das weitergeht. Eine Grafik aus dem Survey visualisiert das klar: Der legale Anteil deckt 70 bis 80 Prozent ab, der Rest lauert im Dunkeln.
Alters- und Geschlechtsunterschiede im Detail
Junge Männer dominieren die Risikogruppen; unter 18- bis 25-Jährigen sind 6 Prozent der Männer von problematischem Verhalten betroffen, Frauen nur 3 Prozent, wie die Daten zeigen – ein Muster, das sich bei Sportwetten und Daytrading verstärkt. Ältere Frauen hingegen favorisieren Lotterien, mit niedrigen Risiken unter 1 Prozent; das erklärt den Gesamtrückgang auf 2,2 Prozent, da die große Mitte stabil bleibt.
But wait, regionale Unterschiede spielen mit: In städtischen Gebieten wie Hamburg oder Berlin liegt die Online-Teilnahme bei 25 Prozent, ländlich bei 15 Prozent; Pandemie-Effekte hallen nach, da Home-Office-Zeit zu mehr App-Nutzung führte. Forscher entdeckten zudem, dass 30 Prozent der Risikospieler multiple Formen kombinieren – Slots plus Wetten –, was die Abhängigkeit potenziiert.
It's noteworthy that Präventionskampagnen, wie die von Bundeszentrum Glücksspiel, greifen; 40 Prozent der Befragten kennen Tools wie OASIS, das Selbstausschluss ermöglicht, doch nur 5 Prozent nutzen es – ein Gap, den Experten schließen wollen.
Ausblick und Implikationen
Die Survey-Daten signalisieren Stabilität, doch Warnsignale bei Jugendlichen und Neuformen wie Daytrading fordern Action; im Mai 2026 könnten neue Gesetze folgen, die Trading-Apps regulieren und Schwarzmarkt bekämpfen. Behörden bauen auf solche Studien auf, um Maßnahmen zu kalibrieren – Limits senken, Werbung eindämmen –, während der Markt wächst.
Observers note, dass der Rückgang auf 2,2 Prozent Erfolge zeigt, aber Vigilanz bleibt essenziell; mit 14,4 Milliarden legalem Umsatz und wachsendem Online-Anteil ist der Sektor dynamisch.
Zusammenfassung: Fakten statt Panikmache
Zusammengefasst sinkt die Problemmarke leicht auf 2,2 Prozent, Lotterien führen, Online-Slots und Sportwetten gefährden am meisten, Daytrading mischt mit, legaler Markt stark bei 14,4 Milliarden, Schwarzmarkt 3-6 Milliarden; die Studie vom ISD und Bremen bietet klare Orientierung, die Regulierer nutzen, um Risiken zu managen, ohne den Spaß zu killen. Das ist der Stand – datenbasiert, ausgewogen.